Vatertag Lofer 2013

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Von Tag zu Tag teilweise erheblich variierende Wettervorhersagen sorgten dafür, dass die Entscheidung für das Programm am Vatertag erst ganz kurzfristig gefällt werden konnte. Und selbst einen Tag davor waren sich die einschlägigen Vorhersager nicht einig, wie das Wetter denn nun wirklich wird. Klar war nur, dass eine Kaltfront mit anschliessend viel Regen in den Startlöchern steht…

Werner, Peter, Markus und ich konnten am Ende des Tages zufrieden feststellen, dass die Front lange genug gewartet hatte, um uns einen wunderbaren Flugtag in Lofer zu bescheren. Hätten wir keine Ohren, würde das Grinsen in unserem Gesicht wohl einmal rund um den Kopf gehen.

Werner, betont relaxt und anfangs sogar auch mal schnarchend auf der Bank, hat in einer Wach-Phase zufrieden festgestellt, dass mit Markus sein würdiger Nachfolger im Unten-Landen die Reife erlangt hat. Ok ok, es war mit dem Swift, und die Bedingungen waren auch nicht gerade zwingend für den Einsatz eines Swiftes. Aber unten ist eben unten.

Peter hatte seine (fast) niegelnagelneue Mucha (noch ganz ohne Kratzer) dabei, die ebenfalls ihre erfolgreiche Alpintaufe bekam. Unnötig zu erwähnen, dass die Mucha das tat, was Muchas nun mal so tun: Oben fliegen.

Aber: Wäre da nicht dieses ausge-X-te A auf dem Rumpf, das eindeutig Kunstflugverbot bedeutet, müsste ich jetzt nicht erwähnen, dass Peter natürlich Kunstflug gemacht hat. Aber ich habe ja versprochen, es nicht zu verraten, und auch der rein zufällig entstandene Videobeweis ist gegen Zahlung eines geringen Obulus bei mir sicher 

In einer ganz langen Wach-Phase hat Werner seine ASW24 bewegt und ist – aufgemerkt – oben gelandet (wie übrigens alle anderen auch). Und das, obwohl auch er zwischenzeitlich sein Modell im Flug von oben betrachten konnte.

Meine Wenigkeit war eigentlich nur operativ und dann auch nur für so wichtige Dinge wie Brotzeit oder Beweisvideo drehen vom Sender zu trennen. Ansonsten wurde ausgiebig meine neue (recycelte) Mucha (mit Kratzern) genossen und über die Frage philosophiert, wie ich so lange ohne diesen Flieger auskommen konnte…

Der Entzug nach dem langen Winter war wohl recht groß, denn wir sind lange geflogen und erst 17:30 wieder zu den Autos marschiert. Im Dorf haben wir den Tag mit einem gemütlichen Abendessen glücklich und zufrieden abgeschlossen.

Schade dass sich nur wir Vier zu diesem Ausflug aufraffen konnten, aber wir hoffen dass es beim nächsten Mal wieder mehr von uns packt, wenn
„Der Berg ruft“…

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