Alle Artikel von Christian Blum

23.Nov. 2009 Ab´gschleppt is! (game over)

 

Letzten Samstag gab es auf Grund des schönen Spätherbstwetters (Sonne und 17°C) nochmal die Möglichkeit für ein paar zünftige F-Schlepps bei den Kollegen in Inning. Der Jan, ein begeisterter Schlepp-Pilot, katapultierte unserer „Leichtsegler“ (5 – 9kg) in den blauen Herbsthimmel, dass jeder Windenstart dagegen blass ausschaut! Sein PAF-Schlepper sieht zwar nicht wirklich wie der Nachbau einen Flugzeuges aus, erfüllt aber seinen Zweck vorzüglich, indem er einen 150er Boxer trägt und die Segler schnell nach oben bringt. Vielen Dank nochmal und wir freuen uns schon auf die nächste Saison. Christian Continue reading

29.Aug. 2009 Nachsitzen in Kärnten (Gerlitzen die Zweite)

Nach dem es im Juli mit dem Auftrieb ja etwas haperte, setzten wir kurzerhand einen Nachsitztermin an. Von Sonntag 23.08. bis Donnerstag, 27.08. trafen sich Walter S., Hagen, Werner, Günter und ich am Berg. Während es am Sonntag schon schwer „herbstelte“ (Inversion bis 1800m) und am Montag die Gipfelwolke bis Nachmittag auflag, wurden wir anschließend mit tollen Flügen belohnt. Der Amigo hatte ab Dienstag Kellerarrest und die größeren Geräte konnten artgerecht und öfter im gepflegten Schnellflug bewegt werden. Continue reading

13.Juli Gerlitzen ´09

13.Juli (CBl) Gerlitzen ´09
…oder „Tiefer Druck über ganz Kärnten, wirst du nicht sehr viel Thermik ernten…“
Wer letztes Jahr mit dabei war und dachte, das Wetter war mies, konnte 2009 gleich mehrerer neue Erfahrungen machen…
Als erstes mussten wir lernen, was eigentlich ein „gradientstabiler Höhentrog“ ist und welche (Un-)Mengen an Wasser er so hervorbringen kann. Zweitens, wie schön auch ein kurzer heftiger Flug zwischen den Schauern sein kann, vorausgesetzt der Flieger ist von kräftiger Farbgebung und noch in den Wolkenschwaden einigermaßen zu erkennen. Und wie kann es angehen, dass mein Amigo auf gut neun Flugstunden kam, während unsere „Hochglanzgeräte“ wie ASH 26 & co. sich mit einem Bruchteil begnügen mussten? Wie auch immer, schön wars trotzem irgendwie wieder. Continue reading

26.Mai Vatertagsfliegen 2009

Nach einem langen langen schneereichen Winter in den Bergen war es endlich wieder soweit: die Alm rief und wir fuhren hinauf. Hier und da ein paar Schneeflecken aber sonst viel Sonneschein. Mit vollbeladenen Kraxn stapften wir (Markus, Walter S., Walter D., Werner, Ulli, Hans, Stefan, Herrman und ich) hinauf an unsere Startstelle auf 1500m, doch leider – Wind aus Südwest und dazu recht stark! Continue reading

17.März Zustand Fluggelände aktuell

17.März (CBl) Zustand Fluggelände aktuell
Da unser Landwirt die Landebahn mit einer wohlriechenden braunen Substanz überzogen hat sah die Sukhoi nach wenigen Platzrunden irgendwie anders aus – die Streifen auf der Flügelunterseite waren vorher jedenfalls noch nicht! Daheim angekommen wurde dann der SU 31 von meiner Familie ein sofortiges Hausverbot erteilt und die Flieger muss nun bis auf weiteres auf der Terrasse wohnen ;(
Übrigens: Nähere Informationen über die Sukhoi (Bau und Fliegen) hier unter ►Modelle – Nachtrag zu den technischen Daten der Su 31: Die Propellergröße ist 12×8

 

Hochzeiger – Wochenende

 

„Ohne Gradient, die liebe Thermik pennt“ – so oder ähnlich könnte man das letzte August Wochenende überschreiben, als wir dem Gebirgsflug im tiroler Oberland frönten. Leider war es am Samstag oben (2350m) wie unten fast gleich warm, was die Luftmassen im Südhang dazu veranlassten, dort faul festzukleben und dem Ostwind von Hinten das Feld zu überlassen. Am Sonntag wars dann umgekehrt: übertriebenes Steigen sorgte bereits gegen halb drei Richtung Fiss/ Arlberg für Überentwicklungen und dezentes Donnergrollen schickte uns frühzeitig talwärts. Bis dahin zeigte sich der berüchtigte Südkamin aber gnädig und es hieß „Vollgas“ bis die Holmbrücken ächtzten…Christian (v.l.n.r: Stefan, Walter, Autor, Niklas, Markus + 4 mal B4, unser „Gerät des Jahres“)

 

Gerlitzen

15.Juli (CBl) Gerlitzen
Nur knapp 2000m soll dieser Berg hoch sein? Mann könnte fast meinen, es wären 3000…so viel mussten wir wieder mal in der Basis herumfliegen/stochern.
Ich meine mich erinnern zu können, dass wir auch letztes Jahr oft in den Wolken steckten – na ja, kann mich auch täuschen
Aber es gab auch zwei Tage, an denen die „Auftriebs-Skala“ vorm Pacheiner auf Max ON stand und wir die B4en extensiv durch den Hang und die Skipiste hinunter scheuchen konnten. Apropos Pilatus B4: Diesmal war die reinste B4 Renaissance am Berg festzustellen. Insgesamt 10(!) Stück vorhanden, davon 3 Erstflüge mit den kleinen Ausgaben (3 Meter, Simprop). Aber dieses Flugzeug ist eben zeitlos (schön) und macht in der Luft super Spaß zum ´rum fetzten.
Eine B4 wurde unter großer Anteilnahme der Vereinskollegen erst im Laufe der Woche im Bastelraum fertig gestellt und erfolgreich eingeflogen.
Leider waren die Flugbedingungen manchmal auch schwach und durch die daraus folgende niedrige Operationshöhe und bei 20 Fliegern ist die Zusammenstoßgefahr nicht unerheblich: Von den drei Mid-Air-Crashes erwischte es dann auch meine ASH 26 , ansonsten Heinz (B4) gegen Markus (B4) und Ernst (Antik-Alpina) mit Terminator-Hans (B4).
Wie schon erwähnt: die Nackenmuskulatur wurde durch die meteorologischen Randbedingungen nicht überstrapaziert und sehenswerte Absaufer waren an der Tagesordnung. Auf die Spitze trieb es allerdings ein Kollege aus der norddeutschen Tiefebene mit seiner 8kg-Ka6: rekordverdächtige minus 600m und ca. 2 km entfernt kam der Flieger zur Ruhe…
Trotzdem: Schee war’s wieder, Essen super und für nächstes Jahr haben wir zur Abwechslung mal ein Hochdruckgebiet bestellt.
PS: Hermann und Günter haben fleißig gefilmt und Günter hat eine super DVD daraus gemacht – Danke! Christian

 

04.Juni 2008 Endlich wieder Gerbirge!

Nach „unendlichen“ Monaten des Wartens („wann ist der doofe Schnee endlich weg..?“) war es am Sonntag so weit. Selbst hier auf fast 1600m waren nur noch winzige Reste der weißen Pracht übrig. Anfangs sah es allerdings so aus, als wenn es bereits gegen Mittag überentwickeln würde, aber durch leichten Zwischenhocheinfluß bremste es die Cu’s im rechten Moment aus und außer ein paar einzelen Tropfen aus Richtung Salzburg und fernem Donnergrollen vom Watzmann herüber, blieben wir verschont. Es konnte ausgiebig bis 17h sattgeflogen werden, dann stiegen wir wieder ab. Christian
 

29.Mai 2008 Föhnsturm am Reither Kogel

Sehr spät (erst gegen 15h) setzte der prognostizierte Föhn am Startplatz ein. Innerhalb weniger Minuten waren aber dann die Bedingungen von 0 auf 100! Konnte ich mich bis dahin nur mit der ASH in kleinen Thermikblasen halten war plötzlich Foka, B4 und co gefragt. Die Luft war erfüllt vom Pfeifen der schnellen Geräte und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Holmbrücken oder anderer Strukturteile Ihren Dienst quittierten – aber alles hielt! Das Thema „Landung“ versuchten wir aufgrund der heftigen Bedingungen so lange es ging zu verdrängen, aber auch hier ging (fast) alles glatt (eine starke Böe holte meine DG 500 im Endanflug unsanft zu Boden, aber nix passiert). Walter peitschte seine nagelneue kleine 3m-B4 so ins Tal, dass einem Angst werden konnte, doch sie hat es ausgehalten. Nach einem zünftigen Abendessen im tiroler Saharastaub traten wir zufrieden die Heimfahrt an – die nächste Föhnlage kann kommen! Christian
CB0809

 

Hochzeiger – Hochalpines Fliegen & Endless Lif

Spontan verabredeten wir uns zu Viert, mal ein für uns noch unbekanntes Fluggelände „anzutesten“, den Hochzeiger im Pitztal.
Wetter war Top (Zwischenhoch), das Fluggelände absolut genial. Gestartet wurde auf knapp 2400m, zum Landen stehen verschiedene Skipisten zur Verfügung. Wenn man bedenkt, dass die Thermik über 1300 Höhenmeter den SW-Kessel heraufschiebt, kann man sich den Auftrieb vorm´ Hang leicht ausmalen…
Für 2h Stunden hieß es dann: „Heizen bis der Arzt kommt“. Speziell die Kulisse der Pitz- und Ötztaler 3000er, trugen für mich zu einem sehr beeindruckenden Flugerlebnis bei. 600m tiefer kann alternativ direkt neben dem Hochzeigerhaus auf schönen Almwiesen geflogen werden, wobei die Bedingungen dort wesentlich mäßiger sind wie oben. ChristianCBp0707

 

Gerlitzen ´2007

n Abwesenheit unseres gewünschten Hochdruckgebietes über Kärnten stand unsere diesjährige Gerlitzenwoche ganz im Zeichen reger Tiefdrucktätigkeit. Dies bedeutete zwar nicht, dass man nicht zum Fliegen kam, aber man flog eben oft um,
in oder über den Wolken herum. Mein geliebter Osthang war fast nie aktiv, während in ’06 ausschließlich dort geflogen wurde. Nach einer markanten Kaltfrontpassage Mitte der Woche lag 5cm Schnee (im Juli wohlgemerkt!), danach flogen wir dick vermummt im Nordföhn. Die Flugstundenanzahl war gleich hoch wie sonst auch immer, aber es ging halt nicht so tief von unten raus und auch nicht so hoch wie sonst. So „musste“ auch nicht so heftig geheizt werden…
Das clubübergreifende Schadensbild blieb im üblichen Rahmen, war damit nicht so krass wie ’06 (ASK21 usw.). Beim Abendsoaren teilte einmal ein Discus im Flug eine Schaumwaffel sauber mittig in zwei Hälften, was aber gleich wieder getaped war. Abschließend bitte ich noch die Spannlackschwaden in Werkstatt und Treppenhaus zu entschuldigen, aber der Flügel musste einfach fertig werden
Es ist einfach schön, gemeinsam mit Gleichgesinnten (FMSG Alling 10 + 2 Teilnehmer) in dieser herrlichen Landschaft zu fliegen und zu entspannen.
In Vorfreude auf 2008, Chr.

 

18.Juni Lars Hofmann gewinnt Seglerpokal 2007

Zum dritten mal in der Geschichte der FMSG holt sich Lars den Wanderpokal nach Hause. Dahinter „Ewiger Zweiter“ Christian Blum (siehe die letzten drei Wettbewerbe…) auf Big Excel und dritter der Hagen (Elipse) – Herzlichen Glückwunsch!
Auf dem undankbaren 4.Platz Titelverteidiger Herrmann Scheffold, mit der wohl spektakulärsten „Landung“ in der Wettbewerbsgeschichte, oder wurde schon jemals urkundlich erwähnt, dass beim Streckensammeln die Peilstange eines Streckenpostens umgemäht wurde?! Es wurde eben sehr ehrgeizig um jede Strecke gekämpft… Continue reading

22.April Seglerschlepp beim MSV Inning

Unsere befreundeten Modellflieger aus Inning haben wieder mal zum F-Schlepp geladen. Fünf Piloten von uns sind gerne gekommen um sich von Fritz mit seiner neuen und bärenstarken Schleppmaschine routiniert in den tiefblauen Himmel ziehen zu lassen. Auch unsere zwei nagelneuen ASH 26 waren am Start und haben ihre „F-Schlepp Taufe“ tadellos absolviert. Leider war es relativ stabil und die (Blau-) Thermik schwer zu erwischen, so dass die großen Ausklinkhöhen teils schnell wieder verbraten waren.
Vielen Dank noch mal an den MSV, speziell an Schlepppilot Fritz und wir freuen uns schon auf ein nächstes Mal! CBp0701